Eins mal gleich vorweg: es muss schon reichlich viel an atemberaubenden Dingen passieren die nächsten Tage hier im Südzipfel des südamerikanischen Kontinents, um meine vielleicht etwas voreilig getroffene - denn schließlich verweile ich hier erst 24 Stunden - Meinung tiefgreifend zu ändern: überbewertet!! Zunächst einmal ist es hier schattig und zwar ziemlich, was allerdings zu erwarten war in diesen Breiten. Meine Reisebekleidung ist im Gegensatz dazu eher für die inneren Tropen ausgelegt und nicht für ständig heulende, eisige Winde und Temperaturen um die 16°C. Danke an dieser Stelle nocheinmal an Matthias, welcher mit clevererweise seinen flauschigen Kaschmirpulli "just in case..." als Leihgabe in Buenos Aires mit auf den Weg gab.
Neben den doch harrschen klimatischen Bedingungen sorgen allerdings "die sich jählich wiederholenden, wundervollen Touristenströme" (hier zitiere ich aus einer vor Ewigkeiten gelesenen Reisebroschüre über die Costa Brava) bei mir für einigen Ungemach. Und am schlimmsten ist; einer davon bin ich ja selbst! Wer also sich mit dem Gedanken trägt "nach Patagonien würde ich gerne einmal reisen", und davon ausgeht meileweite Wanderungen durch idyllische Natur unternehmen zu können, beinahe ohne dabei einer Menschenseele zu begenen, dem sei gesagt er irrt und zwar gewaltig und er wird sich damit abfinden müssen im Tross zu gehen.Und ist man erst im Tross unterwegs, sucht man den "billigen Jakob" ebenfalls vergebens. Die Preise sind hier, sagen wir beinahe auf schweizer Niveau.
Abgesehen von der leider nicht ganz haltlosen Kritik gibt es hier natürlich auch Wunderschönes für das Auge, so auch der heute besuchte Nationalpark "Los Glaciares"...
Abschiedsabend mit Leuten von der Sprachschule. So weit ich mich erinnern kann ein gelungener und spaßiger Abend mit Menschen aus fünf Nationen. Kurze Zeit nach Enstehung der Aufnahme bin ich allerdings klammheimlich und schwerst beduselt in mein Zimmer verschwunden, um dort sechs Stunden später verkatert und in voller Montur wieder aufzuwachen
Luftbildaufnahme von Patagonien; geographische Lage: etwa 10 Km nördlich vom Airport El Calafate. Jetzt mal Hand auf Herz: Luftsprünge macht soeben genanntes Organ, nach Weiterleitung dieses visuellen Reizes ans Hirn doch wohl eher nicht, oder??
So ein Gletscher, insbesondere wenn man das Glück hat und er kalbt in der Zeit seines Besuches...
..ist natürlich schon ein atemraubendes Gebilde der Natur. Dieser insbesonder, der Glaciar Moreno, da er offensichtlich der einzige Gletscher weltweit ist, dessen Masse nicht beobachtbar schrumpft.
...und so einen schönen, feinen, wundervoll blau leuchtenden Eisklumpen schaut man sich natürlich nicht ganz alleine an!!
Ohh wehh, so fern meiner Heimat! Die Ausahl der Städte scheint einem nur dem Ladenbesitzer bekannten Prinzip zu folgen. Vielleicht sind dies aber auch einfach nur die einzigen Orte welche der/die Besitzer/in kennt. Der im Laden zum Kauf feil gebotene Nippes spricht zumindest stark für diese These. Dennoch nett, dieses Schild.
Da bisher spektakulärere Tiersichtungen wie Guanako, Patagonienskunk, Puma oder Gürteltier ausblieben, muss ich euch wohl oder übel mit Avifaunbistischen Portaits lanweilen. Hier beispielsweise der Schwarzzügelibis...
...und hier am wirlich schönen Lago Argentino ein fröhliches Vogelallerlei mit Schwarzhals- und Coscorobaschwan und dem Chileflamingo. Auch mal wieder typisch für die Ignoranz und auch Doofheit der Menschen. Obwohl die Touri-Stadt Calafate vollgestopft ist mit Gletschergaffern aus aller Herren Länder, den vom Stadtzentrum maximal zehn Gehminuten entfernten See schaut sich keiner von den bekoppten Ökotouristen auch nur mit dem Arsch an.
Neben den doch harrschen klimatischen Bedingungen sorgen allerdings "die sich jählich wiederholenden, wundervollen Touristenströme" (hier zitiere ich aus einer vor Ewigkeiten gelesenen Reisebroschüre über die Costa Brava) bei mir für einigen Ungemach. Und am schlimmsten ist; einer davon bin ich ja selbst! Wer also sich mit dem Gedanken trägt "nach Patagonien würde ich gerne einmal reisen", und davon ausgeht meileweite Wanderungen durch idyllische Natur unternehmen zu können, beinahe ohne dabei einer Menschenseele zu begenen, dem sei gesagt er irrt und zwar gewaltig und er wird sich damit abfinden müssen im Tross zu gehen.Und ist man erst im Tross unterwegs, sucht man den "billigen Jakob" ebenfalls vergebens. Die Preise sind hier, sagen wir beinahe auf schweizer Niveau.
Abgesehen von der leider nicht ganz haltlosen Kritik gibt es hier natürlich auch Wunderschönes für das Auge, so auch der heute besuchte Nationalpark "Los Glaciares"...
Abschiedsabend mit Leuten von der Sprachschule. So weit ich mich erinnern kann ein gelungener und spaßiger Abend mit Menschen aus fünf Nationen. Kurze Zeit nach Enstehung der Aufnahme bin ich allerdings klammheimlich und schwerst beduselt in mein Zimmer verschwunden, um dort sechs Stunden später verkatert und in voller Montur wieder aufzuwachen
Luftbildaufnahme von Patagonien; geographische Lage: etwa 10 Km nördlich vom Airport El Calafate. Jetzt mal Hand auf Herz: Luftsprünge macht soeben genanntes Organ, nach Weiterleitung dieses visuellen Reizes ans Hirn doch wohl eher nicht, oder??
So ein Gletscher, insbesondere wenn man das Glück hat und er kalbt in der Zeit seines Besuches...
..ist natürlich schon ein atemraubendes Gebilde der Natur. Dieser insbesonder, der Glaciar Moreno, da er offensichtlich der einzige Gletscher weltweit ist, dessen Masse nicht beobachtbar schrumpft.
...und so einen schönen, feinen, wundervoll blau leuchtenden Eisklumpen schaut man sich natürlich nicht ganz alleine an!!
Ohh wehh, so fern meiner Heimat! Die Ausahl der Städte scheint einem nur dem Ladenbesitzer bekannten Prinzip zu folgen. Vielleicht sind dies aber auch einfach nur die einzigen Orte welche der/die Besitzer/in kennt. Der im Laden zum Kauf feil gebotene Nippes spricht zumindest stark für diese These. Dennoch nett, dieses Schild.
Da bisher spektakulärere Tiersichtungen wie Guanako, Patagonienskunk, Puma oder Gürteltier ausblieben, muss ich euch wohl oder übel mit Avifaunbistischen Portaits lanweilen. Hier beispielsweise der Schwarzzügelibis...
...und hier am wirlich schönen Lago Argentino ein fröhliches Vogelallerlei mit Schwarzhals- und Coscorobaschwan und dem Chileflamingo. Auch mal wieder typisch für die Ignoranz und auch Doofheit der Menschen. Obwohl die Touri-Stadt Calafate vollgestopft ist mit Gletschergaffern aus aller Herren Länder, den vom Stadtzentrum maximal zehn Gehminuten entfernten See schaut sich keiner von den bekoppten Ökotouristen auch nur mit dem Arsch an.








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