Nüchtern bin ich nicht im Moment, eher sogar reichlch angeheitert. Dass merke ich daran, dass ich das, was ich gerade schreibe, nicht mehr vernünftig lesen kann und das liegt nicht einzig an einem altersbedingten Verlsut der Sehstärke. Glücklicherweise bin ich vor ziemlich genau 10 Minuten einer allgemeinen Verkehrskontrolle entronnen, da das Fahrzeug direkt vor mir angehalten wurde und ich souverän schnurstracks in den retteneden Hafen meiner Unterkunft einfahren konnte. Darüber bin ich sehr froh, denn kläglicher als "Ich habe meine Fahrerlaubnis auf der Osterinsel wegen Trunkenheit am Steuer verloren" kann eine Aussage kaum sein.
Stark beschippst kann ich sagen: das Eiland in mitten von Nichts ist sicher eine Reise wert und ich hoffe, dass sehe ich auch nüchtern so, aber ganz bestimmt..
Samtiago de Chile hat mit zwar auch ganz gut gefallen, doch hat mich dort die Konfrontration mit einem Menschen meiner Vergangenheit ziemlich zu schaffen gemacht. Nicht, dass wir uns nicht mehr verstehen würden (ich hoffe, dass sieht Ben genauso). oder ich mich hätte unwillkommen fühlen müssen, sondern ich kam mir einfach in seiner Gegenwart ziemlich klein vor. Wenn ich überlege, was er sich in den letzten 15 Jahren hier in Chile aufgebaut hat und dennoch menschlich absolut auf dem Teppich geblieben ist, da kann ich nur den Hut ziehen und meinen tiefsten Respekt ausprechen! Wie dem auch sei, die selbstempfundene eigene Entwicklungsstagnation in der selben Zeitspanne hat mir dabei ganz schön zu denken gegeben....
Für den Menschen der Erholung und Entspannung sucht ist die Osterinsel auf jeden Fall grandios, wenngleich man hier Wildnis und wilde Tiere vergebens suchen mag; Mein Eindruck alles in allem; einfach wundervoll!!!
Bildkommentare erst morgen, zu beschwippst....
24 Stunden später und stocknüchtern. Auch ein ganz gutes Gefühl, da kann man sagen was man will, so ein klarer Kopf leistet vermutlich mehr als das Gehirn eines übermüdeten Trunknboldes, der ich ja nun gestern zweifelsfrei war. Der heutige Tag stand ganz im Zeichen des Sportes. Am Morgen habe ich mir zunächst ein Surfbord gemietet, mich im Wasser dann allerdings ausgesprochen stümperhaft angestellt. Da ist noch Luft nach oben, morgen früh will ich es nochmal wissen bevor es wieder nach Santiago geht!
Nachmittags wurde dann getaucht. James Cook berichtete über die Fischwelt dieser Insel bei seiner Forschungsreise im 18. Jh.:
In diesem Punkt muss ich dem Mann eindeutig beipflichten, viele Fische habe ich nicht gesehen, denn so inmitten des Pazifiks ist Plankton Mangelware und ohne Plankton kaum Fische, dafür aber eine phänomenale Sicht und bemerkenstwertes Höhlentauchen - hat sich ebenfalls gelohnt.
Abschließende Bilanz der Kurzwoche hier: schöne und auch besondere Insel mit einer wirklich freundlichen Bevölkerung, die jeder mal besuchen sollte, sofern sich die Füllung des Geldbeutels umgekehrt proportional zum Fischreichtum hier verhält!!
Eigentlich eine schöne Frage, dass jedoch die Antwortsfelder praktisch auschließlich mit Namen ausgefüllt sind, spricht nicht für die Krativität der Chilenen, wohl aber für den auf den dortigen Strassen ersichtlichen Kinderreichtum
der mittelmäßige Versuch ein gutes Bild von der Spitze einer Springbrunnenfontäne zu bekommen
Ein schwer transpierierendes Wesen bei der Inselumrundung. Habe erst am Abend bzw. nach 60 Km festgestellt, dass beide Scheibenbremse geschliffen haben. Und ich hatte mich schon die ganze Zeit geärgert, wie unfit ich geworden bin, was allerdings leider auch stimmt.
wird auf dem Bild nicht wirklich deutlich, wie dunkel diese kleine Höhle war. Dennoch scheint es für die dort vorkommenden, mir unbekannten Pflanzen von zwergenhaften Wuchs noch ausreichend Sonneneinstahlung fürs Überleben zu geben
Machen sich schon ganz hübsch dort vorm Meer. Die Jungs die die Dinger dort haben aufstellen müssen. haben das irgendwann nicht mehr so gesehen, denn praktisch alle Figuren der Insel - und das sind durchaus über hundert - hat man umgestoßen vorgefunden, mit dem Antlitz in den Dreck. Man ist sich ziemlich sicher, dass die Bewohner sich irgendwann von ihren Göttern verlassen fühlten und so ihrem Ärger Ausdruck verliehen haben. Die Jungs und Mädels der Insel haben es vorher allerdings auch fertiggebracht, auch den letzten Baum der Insel zu fällen. Für Dummheit sollte man nicht seine Götter verantwortlich machen!
Mit dem Rad zum höchsten Gipfel der Insel war nicht so schön, runter hat mir dann aber wieder ganz gut gefallen
die konnten es alle besser als ich, aber morgen früh habe ich die Wellen für mich alleine, denn die Insulaner und auch die Touristen schlafen hier gerne mal ordentlich aus!
...so kennt man die Osterinsel aus dem Katalog.
was das ist, sollte jeder erkennen
Da ich es ziemlich dämlich finde, sich selbst mit dem rechten ausgestreckten Arm zu fotografieren, musste mein Schatten alternativ fürs Selbstportrait herhalten
Stark beschippst kann ich sagen: das Eiland in mitten von Nichts ist sicher eine Reise wert und ich hoffe, dass sehe ich auch nüchtern so, aber ganz bestimmt..
Samtiago de Chile hat mit zwar auch ganz gut gefallen, doch hat mich dort die Konfrontration mit einem Menschen meiner Vergangenheit ziemlich zu schaffen gemacht. Nicht, dass wir uns nicht mehr verstehen würden (ich hoffe, dass sieht Ben genauso). oder ich mich hätte unwillkommen fühlen müssen, sondern ich kam mir einfach in seiner Gegenwart ziemlich klein vor. Wenn ich überlege, was er sich in den letzten 15 Jahren hier in Chile aufgebaut hat und dennoch menschlich absolut auf dem Teppich geblieben ist, da kann ich nur den Hut ziehen und meinen tiefsten Respekt ausprechen! Wie dem auch sei, die selbstempfundene eigene Entwicklungsstagnation in der selben Zeitspanne hat mir dabei ganz schön zu denken gegeben....
Für den Menschen der Erholung und Entspannung sucht ist die Osterinsel auf jeden Fall grandios, wenngleich man hier Wildnis und wilde Tiere vergebens suchen mag; Mein Eindruck alles in allem; einfach wundervoll!!!
Bildkommentare erst morgen, zu beschwippst....
24 Stunden später und stocknüchtern. Auch ein ganz gutes Gefühl, da kann man sagen was man will, so ein klarer Kopf leistet vermutlich mehr als das Gehirn eines übermüdeten Trunknboldes, der ich ja nun gestern zweifelsfrei war. Der heutige Tag stand ganz im Zeichen des Sportes. Am Morgen habe ich mir zunächst ein Surfbord gemietet, mich im Wasser dann allerdings ausgesprochen stümperhaft angestellt. Da ist noch Luft nach oben, morgen früh will ich es nochmal wissen bevor es wieder nach Santiago geht!
Nachmittags wurde dann getaucht. James Cook berichtete über die Fischwelt dieser Insel bei seiner Forschungsreise im 18. Jh.:
„Die See scheint wie von Fischen befreit, konnten wir doch nicht einen einzigen fangen und es waren auch nur sehr wenige, welche wir bei den Eingeborenen entdeckten.“
– James Cook: Logbücher der Reisen 1768–1779
In diesem Punkt muss ich dem Mann eindeutig beipflichten, viele Fische habe ich nicht gesehen, denn so inmitten des Pazifiks ist Plankton Mangelware und ohne Plankton kaum Fische, dafür aber eine phänomenale Sicht und bemerkenstwertes Höhlentauchen - hat sich ebenfalls gelohnt.
Abschließende Bilanz der Kurzwoche hier: schöne und auch besondere Insel mit einer wirklich freundlichen Bevölkerung, die jeder mal besuchen sollte, sofern sich die Füllung des Geldbeutels umgekehrt proportional zum Fischreichtum hier verhält!!
Eigentlich eine schöne Frage, dass jedoch die Antwortsfelder praktisch auschließlich mit Namen ausgefüllt sind, spricht nicht für die Krativität der Chilenen, wohl aber für den auf den dortigen Strassen ersichtlichen Kinderreichtum
der mittelmäßige Versuch ein gutes Bild von der Spitze einer Springbrunnenfontäne zu bekommen
Ein schwer transpierierendes Wesen bei der Inselumrundung. Habe erst am Abend bzw. nach 60 Km festgestellt, dass beide Scheibenbremse geschliffen haben. Und ich hatte mich schon die ganze Zeit geärgert, wie unfit ich geworden bin, was allerdings leider auch stimmt.
Machen sich schon ganz hübsch dort vorm Meer. Die Jungs die die Dinger dort haben aufstellen müssen. haben das irgendwann nicht mehr so gesehen, denn praktisch alle Figuren der Insel - und das sind durchaus über hundert - hat man umgestoßen vorgefunden, mit dem Antlitz in den Dreck. Man ist sich ziemlich sicher, dass die Bewohner sich irgendwann von ihren Göttern verlassen fühlten und so ihrem Ärger Ausdruck verliehen haben. Die Jungs und Mädels der Insel haben es vorher allerdings auch fertiggebracht, auch den letzten Baum der Insel zu fällen. Für Dummheit sollte man nicht seine Götter verantwortlich machen!
Mit dem Rad zum höchsten Gipfel der Insel war nicht so schön, runter hat mir dann aber wieder ganz gut gefallen
die konnten es alle besser als ich, aber morgen früh habe ich die Wellen für mich alleine, denn die Insulaner und auch die Touristen schlafen hier gerne mal ordentlich aus!
...so kennt man die Osterinsel aus dem Katalog.
was das ist, sollte jeder erkennen
Da ich es ziemlich dämlich finde, sich selbst mit dem rechten ausgestreckten Arm zu fotografieren, musste mein Schatten alternativ fürs Selbstportrait herhalten










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