Paraguay ist ein Land von dem man so ziemlich gar nichts weiß, außer vielleicht den Namen der Hauptstadt Asuncion; wenn überhaupt. Viel mehr weiß ich zwar heute auch nicht über diesen Binnensaat, doch es ist garantiert nicht der schönste Staat Südamerikas, denn viel Natur ist nicht übriggeblieben, seit man in den späten ziebziger Jahren des letzten Jahrhunderts den Sojaanbau als Einnahmequelle entdeckt hat. Wenn man den Berichten von Zeitzeugen Glauben schenken mag, haben gewaltige Bulldozer Tag und Nacht Unmengen von Bäumen entwurzelt, diese dann zu einem gewalttigen Haufen aufgetürmt, welcher dann angezündet wurde. Das muss man sich mal vorstellen; da werden Tausende von Quadratkilometern schönsten subtropischen Regenwalds vernichtet und man verwendet nicht einmal den Rohstoff Holz - wie bescheuert können Menschen sein!?
Wenn man einmal von Chaco absieht, einem mehr oder weniger unveränderten Trockengebiet im Norden Paraguays (und im Süden Boliviens), konnte mich die Landschaft Paraguays kaum für sich gewinnen, wohl aber die Menschen! Von den sechs Ländrn die ich in den letzten fünf Monaten bereist habe, konnte keines mit der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Bevölkerung Parauays mithaltenund dass, obwohl ich ja auch in den anderen Ländern keinerlei schlechte Erfahrung gemacht habe.
Vielleicht liegt es an der Vielzahl Einwanderer unterschiedlichster Nationen, die im Laufe der Zeit einen friedlichen Weg des Zusammenlebens gefunden haben; wer weiß.
Ich hab mich auf jeden Fall an einem Abend skatspielend in einer Runde deutscher Auswanderer wiedergefunden; gerechnet habe ich mit einer solchen Begegnung auch nicht gerade vorher...
Niergends kan man allerdings auch einfacher einwandern als dort: man braucht lediglich 5000,-$ als Deposit und etwa 1000,-$ Bearbeitungsgebühr und schon bekommt man eine Residencia - easy!
Soviel zu Paraguay!
Seit ich Trinidad verlassen habe, sitze ich ganz sicher zu viel im Auto. Aber immerhin sind die Straße, je weiter ich gen Süden gefahren bin, immer bsser geworden.
Santa Cruz, die größte Stadt in Bolivien habe ich nur kurz besucht, unter anderem allerdings auch das Colegio Aleman dort. Ums abzukürzen: es war ziemlich schnell klar, dass ich dort ab nächsten Januar anfangen kann zu arbeiten und ich werde vermutlich zusagen!
Nun bin ich wieder in Argentiniens Norden und mir bleiben noch genau eine Woche, bevor mein Flieger nach Frankfurt geht. Wenn ich daran denke, könnte ich heulen, denn es war die schönste Reise meines Lebens und das obwohl ich weitesgehend aufs Meer verzichten musste!
Der nächste Tag mit den Bildkommentaren. Heute ist so ein Tag den man im Vulgus als beschissen bezeichnen würde, aber so sein muss. Es ist der Tag der Autoreparatur und der Autopflege. Jetzt mache ich Mittagspause, war aber bereits zum Reifenwechsel, beim Mechaniker zu Reparatur der Aircon, beim Felgenhändler, um eine Felge richten zu lassen und muss gleich noch zum Gebrauchtersatzteilhändler, da eine Rücklichtblende verlorengegangen ist und zum Abschluss gibts dann noch die perfekte Innen- und Außenwäsche. Matthias soll ja keinen Schlag kriegen, wenn ich ihm das Auto morgen übergebe!!
So, nun aber die Kommentare:
Am Margen in Trinidad auf dem zentralen Platz werden die Rekruten der Polizeischule zum Frühsport mit Militärmusikbegleitet aufgerufen. Die Vorstellung dauerte zwei Stunden an und hat bei mir den Gedanken von wirklicher Volksnähe der Polizei zur Bevölkerung hinterlassen.
Solch eine Ansammlung von Schmetterlingen im "Dreck" habe ich immer wieder beobachten können. Was die Tiere da allerdings genau verloren haben bleibt mir schleierhaft.
Ein Kleiner Soldatenara verknotet sich. Dass dieser Vogel laut des Grundstückbesitzers wild sein soll, halte ich allerdings für erstunken und erlogen. Wegfliegen kann der nicht, da ihm mit Sicherheit die Hauptschwingen fehlen!
Der Gnom unter den Geckos (Brasilianischer Hausgecko) musste wegen mir die Schwanzspitze einbüßen, wächst aber ja nach...
Mit Bruno aus Deutschland an der Grenze von Paraguay. Wollte dem LKW-Fahrer gerade zum x-ten Male erklären, wie die Kamera funktioniert. Er scheint es da bereits verstanden zu haben.
Generell absurd an dem Tag, dass ein Deutscher mit argentinischem Fahrzeug einen anderen Deutschen beim Trampen in Bolivien nach Paraguay mitnimmt. Hat mich allerdings auch einiges gekostet, da der gute Bruno keinen Peso hatte und ich ihn dann den Tag durchgefüttert und zusätzlich noch das Zimmer mit ihm geteilt habe. Ich bin zu gutmütig, das ist eindeutig!
Der Hinweis mit der Handgranate, welche verboten ist im Nationalpark, hat mich dann doch ein wenig irritiert. Ist es in Paraguay üblich in Nationalparken mit Handgranaten Wild zu erlegen??
Hat keinen Deutschen Namen (wiss.: Tomodon Orestes), sieht aber einen sehr giftigen Viper ausgesprochen ähnlich und wird daher auch als "False Yarara" bezeichnet. Diesen Umstand hat diese völlig harmlose Schlange zu verdanken, dass ich sie mit Respekt behandelt habe!
Im Norden Paraguays gibt es keine Kurven. Ich musste auf der Trans-Chaco auf einer Distanz von über 150 Km nicht ein einziges Mal lenken!
Vor den Toren Conceptions ersteckt sich der Rio Parana....
Conception hat mir mit seinen etwas schäbigen Kolonialbauten, der Lage am Parana und der fast an Phlegma grenzenden Enspanntheit seiner Bewohner am besten der Städte in Paraguay gefallen.
Baumfreunde!
Die Jesuitenruinen im Süden Paraguays hätte ich mir noch lieber nachts mit der Lichtshow angeschaut, doch es fehlte die Zeit.
Wurde bei meiner Rückkehr nach Argentinien mit sommerlichsten Temperaturen und von dieser Vogelspinne herzlich empfangen.
Wenn man einmal von Chaco absieht, einem mehr oder weniger unveränderten Trockengebiet im Norden Paraguays (und im Süden Boliviens), konnte mich die Landschaft Paraguays kaum für sich gewinnen, wohl aber die Menschen! Von den sechs Ländrn die ich in den letzten fünf Monaten bereist habe, konnte keines mit der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Bevölkerung Parauays mithaltenund dass, obwohl ich ja auch in den anderen Ländern keinerlei schlechte Erfahrung gemacht habe.
Vielleicht liegt es an der Vielzahl Einwanderer unterschiedlichster Nationen, die im Laufe der Zeit einen friedlichen Weg des Zusammenlebens gefunden haben; wer weiß.
Ich hab mich auf jeden Fall an einem Abend skatspielend in einer Runde deutscher Auswanderer wiedergefunden; gerechnet habe ich mit einer solchen Begegnung auch nicht gerade vorher...
Niergends kan man allerdings auch einfacher einwandern als dort: man braucht lediglich 5000,-$ als Deposit und etwa 1000,-$ Bearbeitungsgebühr und schon bekommt man eine Residencia - easy!
Soviel zu Paraguay!
Seit ich Trinidad verlassen habe, sitze ich ganz sicher zu viel im Auto. Aber immerhin sind die Straße, je weiter ich gen Süden gefahren bin, immer bsser geworden.
Santa Cruz, die größte Stadt in Bolivien habe ich nur kurz besucht, unter anderem allerdings auch das Colegio Aleman dort. Ums abzukürzen: es war ziemlich schnell klar, dass ich dort ab nächsten Januar anfangen kann zu arbeiten und ich werde vermutlich zusagen!
Nun bin ich wieder in Argentiniens Norden und mir bleiben noch genau eine Woche, bevor mein Flieger nach Frankfurt geht. Wenn ich daran denke, könnte ich heulen, denn es war die schönste Reise meines Lebens und das obwohl ich weitesgehend aufs Meer verzichten musste!
Der nächste Tag mit den Bildkommentaren. Heute ist so ein Tag den man im Vulgus als beschissen bezeichnen würde, aber so sein muss. Es ist der Tag der Autoreparatur und der Autopflege. Jetzt mache ich Mittagspause, war aber bereits zum Reifenwechsel, beim Mechaniker zu Reparatur der Aircon, beim Felgenhändler, um eine Felge richten zu lassen und muss gleich noch zum Gebrauchtersatzteilhändler, da eine Rücklichtblende verlorengegangen ist und zum Abschluss gibts dann noch die perfekte Innen- und Außenwäsche. Matthias soll ja keinen Schlag kriegen, wenn ich ihm das Auto morgen übergebe!!
So, nun aber die Kommentare:
Am Margen in Trinidad auf dem zentralen Platz werden die Rekruten der Polizeischule zum Frühsport mit Militärmusikbegleitet aufgerufen. Die Vorstellung dauerte zwei Stunden an und hat bei mir den Gedanken von wirklicher Volksnähe der Polizei zur Bevölkerung hinterlassen.
Solch eine Ansammlung von Schmetterlingen im "Dreck" habe ich immer wieder beobachten können. Was die Tiere da allerdings genau verloren haben bleibt mir schleierhaft.
Ein Kleiner Soldatenara verknotet sich. Dass dieser Vogel laut des Grundstückbesitzers wild sein soll, halte ich allerdings für erstunken und erlogen. Wegfliegen kann der nicht, da ihm mit Sicherheit die Hauptschwingen fehlen!
Der Gnom unter den Geckos (Brasilianischer Hausgecko) musste wegen mir die Schwanzspitze einbüßen, wächst aber ja nach...
Mit Bruno aus Deutschland an der Grenze von Paraguay. Wollte dem LKW-Fahrer gerade zum x-ten Male erklären, wie die Kamera funktioniert. Er scheint es da bereits verstanden zu haben.
Generell absurd an dem Tag, dass ein Deutscher mit argentinischem Fahrzeug einen anderen Deutschen beim Trampen in Bolivien nach Paraguay mitnimmt. Hat mich allerdings auch einiges gekostet, da der gute Bruno keinen Peso hatte und ich ihn dann den Tag durchgefüttert und zusätzlich noch das Zimmer mit ihm geteilt habe. Ich bin zu gutmütig, das ist eindeutig!
Der Hinweis mit der Handgranate, welche verboten ist im Nationalpark, hat mich dann doch ein wenig irritiert. Ist es in Paraguay üblich in Nationalparken mit Handgranaten Wild zu erlegen??
Hat keinen Deutschen Namen (wiss.: Tomodon Orestes), sieht aber einen sehr giftigen Viper ausgesprochen ähnlich und wird daher auch als "False Yarara" bezeichnet. Diesen Umstand hat diese völlig harmlose Schlange zu verdanken, dass ich sie mit Respekt behandelt habe!
Im Norden Paraguays gibt es keine Kurven. Ich musste auf der Trans-Chaco auf einer Distanz von über 150 Km nicht ein einziges Mal lenken!
Vor den Toren Conceptions ersteckt sich der Rio Parana....
Conception hat mir mit seinen etwas schäbigen Kolonialbauten, der Lage am Parana und der fast an Phlegma grenzenden Enspanntheit seiner Bewohner am besten der Städte in Paraguay gefallen.
Baumfreunde!
Die Jesuitenruinen im Süden Paraguays hätte ich mir noch lieber nachts mit der Lichtshow angeschaut, doch es fehlte die Zeit.
Wurde bei meiner Rückkehr nach Argentinien mit sommerlichsten Temperaturen und von dieser Vogelspinne herzlich empfangen.












Hi Oli, ja cool dass du bald wieder in der Heimat aufschlägst... Den Weg zum Niederrhein solltest du ja noch kennen ;) super Idee mit der "Escuala de Alemangna", wir sind sicher die ersten Gäste aus Deutschland, die dich besuchen kommen. Also genieße die letzten Tage in Südamerika. Uns ist der Kontinent auch sehr ans Herz gewachsen...Guten Flug und bis die Tage
AntwortenLöschenDie Zwei vom Niederrhein