Die Wäsche in der Maschine, dann Trockner, Sachen packen und die Reise geht weiter. Merkwürdig, war ich die letzten zwei Wochen doch reichlich genervt, dass die Organisation der Autounterlagen, welche mich rechtskräftig als fahrberechtigt mit Versicherungsschutz ausweisen, so viel Zeit in Anspruch nahmen, bin ich jetzt, fahrbereit, doch ziemlich traurig, Buenos Aires zu verlassen. Nach zweieinhalb Monaten, abzüglich der Kurzreisen nach Patagonien, Uruguay und Brasilien, fühle ich mich hier fast schon zu Hause - liegt natürlich auch an der Gastfreundschaft von Matthias - und könnte mir auch durchaus vorstellen, hier zu leben. Bei meiner Planlosigkeit bezüglich meiner Zukunft: wer weiß...
Habe, nachdem ich noch mein persönliches "Dankeschönprojekt", dem Abschleifen und Lackieren des Wohnzimmerbodensordentlich zu Ende gebracht habe, noch einiges an Kulturprogramm, immer mit dem Fahrrad unterwegs, durchgezogen, was mir die Stadt noch einmal näher gebracht hat.
Jetzt heißt es aber Abschiednehmen bis Juni und das ist auch gut so, hat doch unser täglicher Alkoholkonsum die kritische Menge längst überschritten.
Mit Christina in Colonia (Uruguay) zum Dollarholen. Die werde ich wohl auch ganz schön vermissen.
Ein Opel Kapitän (P 1958/59) - da wurden früheste Kindheitserinnerungen wach. Kann mich nicht erinnern, wann ich in Deutschland das letzte mal ein solches Fahrzeug gesichtet habe. Stand übrigens zum Verkauf, man musste allerdings kein Autoprofi sein, um zu erkennen, dass dieses Auto mindestens ein halbes Jahr nicht mehr fortbewegt wurde.
Hätte es gerne ausprobiert, ob dem so ist, also Bier so ziemlich am Gefrierpunkt. Der sympathische Biergarten war jedoch leider geschlossen
Allenfalls die braune Farbe des Wassers verrät: Hier handelt es sich nicht um das große weite Meer, sondern um den Rio de la Plata.
Das Refugio Ecologico ist die Grüne Oase inmitten von Buenos Aires. Auf diesem Bild ist es mir wie durch ein Wunder gelungen, keinen schwitzenden Jogger, die sich hier haufenweise tummelten, mit abzulichten.
Für den Kunstinteressierten ist das MALBA (Museum für lataeinamerikanische Kunst) eine Pflicht. Ich bin da ja eher ein Bauer, habe aber diesmal restlos begeistert das Museum nach einigen Stunden verlassen.
Im Waffenmuseum wird man eindeutig von der unendlichen Anzahl an Handfeuerwaffen und Säbeln usw. erschlagen. Ob der Name "Scheintot" für ein Mordinstrument deutscher Herkunft werbewirksam war??
Noch vor einer Stunde festgehlaten - ein glücklicher Matthias im nun helleren Wohnzimmer. Vor einigen Tagen jedoch, kurz nachdem ich mit dem Schleifgerät die ersten Bahnen gezogen habe, es also kein Zurück mehr gab, die gesamte Wohnung zwei Stunden später in zentimeterdicken Staubschichten gehüllt war, die Maschine kaputt gegangen ist und die Arbeit nicht beendet werden konnte, da waren wir beide zwischenzeitlich kurz vorm Heulen. Es war eine reinste Katastrophe. Im Nachhinein ist dann, wie man hoffentlich sieht, doch noch alles gut gegangen!
So sah der Boden vorher aus, jedoch noch einen Hauch dunkler - absolut beschissen also!
Habe, nachdem ich noch mein persönliches "Dankeschönprojekt", dem Abschleifen und Lackieren des Wohnzimmerbodensordentlich zu Ende gebracht habe, noch einiges an Kulturprogramm, immer mit dem Fahrrad unterwegs, durchgezogen, was mir die Stadt noch einmal näher gebracht hat.
Jetzt heißt es aber Abschiednehmen bis Juni und das ist auch gut so, hat doch unser täglicher Alkoholkonsum die kritische Menge längst überschritten.
Mit Christina in Colonia (Uruguay) zum Dollarholen. Die werde ich wohl auch ganz schön vermissen.
Ein Opel Kapitän (P 1958/59) - da wurden früheste Kindheitserinnerungen wach. Kann mich nicht erinnern, wann ich in Deutschland das letzte mal ein solches Fahrzeug gesichtet habe. Stand übrigens zum Verkauf, man musste allerdings kein Autoprofi sein, um zu erkennen, dass dieses Auto mindestens ein halbes Jahr nicht mehr fortbewegt wurde.
Hätte es gerne ausprobiert, ob dem so ist, also Bier so ziemlich am Gefrierpunkt. Der sympathische Biergarten war jedoch leider geschlossen
Allenfalls die braune Farbe des Wassers verrät: Hier handelt es sich nicht um das große weite Meer, sondern um den Rio de la Plata.
Das Refugio Ecologico ist die Grüne Oase inmitten von Buenos Aires. Auf diesem Bild ist es mir wie durch ein Wunder gelungen, keinen schwitzenden Jogger, die sich hier haufenweise tummelten, mit abzulichten.
Für den Kunstinteressierten ist das MALBA (Museum für lataeinamerikanische Kunst) eine Pflicht. Ich bin da ja eher ein Bauer, habe aber diesmal restlos begeistert das Museum nach einigen Stunden verlassen.
Selbstbildnis von Frida Kahlo. Die Gute hatte also auch nach eigener Wahrnehmung nicht nur zusammengewachsene Augenbrauen, sondern ebenfalls einen Damenschnäuzer.
Im Waffenmuseum wird man eindeutig von der unendlichen Anzahl an Handfeuerwaffen und Säbeln usw. erschlagen. Ob der Name "Scheintot" für ein Mordinstrument deutscher Herkunft werbewirksam war??
Noch vor einer Stunde festgehlaten - ein glücklicher Matthias im nun helleren Wohnzimmer. Vor einigen Tagen jedoch, kurz nachdem ich mit dem Schleifgerät die ersten Bahnen gezogen habe, es also kein Zurück mehr gab, die gesamte Wohnung zwei Stunden später in zentimeterdicken Staubschichten gehüllt war, die Maschine kaputt gegangen ist und die Arbeit nicht beendet werden konnte, da waren wir beide zwischenzeitlich kurz vorm Heulen. Es war eine reinste Katastrophe. Im Nachhinein ist dann, wie man hoffentlich sieht, doch noch alles gut gegangen!
So sah der Boden vorher aus, jedoch noch einen Hauch dunkler - absolut beschissen also!
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